Natürliche_Fatburner

Als Fatburner werden Produkte, deren Inhaltsstoffe wie auch natürliche Lebensmittel bezeichnet, welche den Stoffwechsel aktivieren und dementsprechend bei seiner Arbeit unterstützen. Insbesondere dann, wenn man abnehmen möchte, greift man gerne auf diese kleinen Unterstützer zurück, denn im Gegensatz zu sportlichen Aktivitäten kostet es uns wenig Anstrengung, Fatburner zu konsumieren.
Leider greifen viele Menschen immer wieder auf völlig überteuerte und zum Teil fragwürdige Produkte mit „fettverbrennenden“ Eigenschaften und Inhaltsstoffen zurück. Häufig sind diese Nahrungsergänzungsmittel sehr hoch dosiert und können bei dem einen oder anderen neben starkem Schwitzen und einem erhöhten Puls auch Herzrhythmusstörungen oder in extremen Fällen auch Hirnblutungen (bei dauerhaftem Konsum von sehr hoch dosierten Energydrinks und ähnlichen „Boostern“) verursachen. Oft sind die Versprechen der Anbieter, mit Produkt XY ohne Ernährungsumstellung und ohne Sport einfach Gewicht zu verlieren vor allem für all diejenigen verlockend, die beim Abnehmen bisher keine oder nur kurzfristige Erfolge feiern konnten.
Aber mal ganz ehrlich:
Wenn diese Mittelchen doch tatsächlich so erfolgsversprechend wären wie sie zum Teil angepriesen werden, dann sollte man sich fragen, warum es dann doch noch so viele Übergewichtige gibt!


Fakt ist:
Von nix kommt nix! Und Abnehmen funktioniert nun einmal nur durch unser eigenes Zutun (Krankheitsbedingten Gewichtsverlust ausgeschlossen!).


ABER:
Die Natur hat in der Tat zahlreiche natürliche Fatburner zu bieten, also pflanzliche Produkte, die unseren Stoffwechsel bei regelmäßigem Konsum und am besten in geschickter Kombination ankurbeln können. Das bedeutet nicht, dass ich automatisch abnehme, wenn ich diese Lebensmittel ständig konsumiere. Aber durch das Einbinden dieser natürlichen Fatburner können wir dazu beitragen, dass unser Stoffwechsel dauerhaft in gewisser Weise „angeheizt“ wird.


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Hier sind meine persönlichen TOP 10 der pflanzlichen Fatburner:

1. Capsaicin (Chili, Pfeffer, Ingwer)

Scharfe Speisen sind regelrechte Anheizer! Jeder von uns kennt es: Man isst etwas Scharfes und verspürt Wärme, die Wangen glühen, zum Teil fängt man sogar an zu schwitzen oder verspürt ein Brennen an Lippen, Zunge und in der Speiseröhre. Meistens wirken sich Scharfstoffe auch sehr stark auf unsere Verdauung aus, d.h. am nächsten Tag „flutscht“ es regelrecht beim Toilettengang, manchmal sogar in Verbindung mit einem unangenehmen Brennen am Darmausgang.
Dafür verantwortlich ist der Scharfstoff Capsaicin, welcher z.B. in Chilischoten, in Pfeffer oder auch in Ingwer vorhanden ist. Das Alkaloid Capsaicin löst einen Schärfereiz aus, als dessen Folge sich die Wärmebildung im Körper erhöht. Das sorgt wiederum dafür, dass der Stoffwechsel aktiviert wird und damit der Kalorienverbrauch kurzfristig um etwa 25% ansteigt.
Wer also gerne scharf isst und scharfes Essen verträgt, sollte seine Mahlzeiten ruhig mit entsprechenden Gewürzen wie getrockneten Chiliflocken, (Cayenne-)Pfeffer oder Ingwer aufpeppen.


Chili und Co.

 

2. Koffein (Kaffee, Grüner Tee, Mate Tee)

Koffein ist der Wachmacher und Booster schlechthin! Kaffee-Junkies wissen die anregende Wirkung des Fatburners stets zu schätzen.
Das in Kaffee enthaltene Koffein in Verbindung mit dem Vitamin Niacin (B3) heizt die Fettverbrennung im Körper an und kann den täglichen Energieumsatz um bis zu 100 kcal steigern. Zudem hat Kaffee eine appetithemmende Wirkung, ein beliebter Nebeneffekt des natürlichen Stoffwechsel-Turbos.
Aber Vorsicht! Wenn du deinen Kaffee gerne mit Milch und/oder Zucker trinkst, dann profitierst du zwar immer noch von der anregenden Wirkung, tust aber deinem Körper in Punkto Abnehmen nicht wirklich etwas Gutes. Schließlich sind Milch und Zucker reich an Kalorien, treiben den Blutzuckerspiegel in die Höhe und hemmen letztendlich die Fettverbrennung, da die in ihnen enthaltenen Kohlenhydrate erst einmal vom Organismus verwertet werden müssen.
Neben Kaffee zeichnen sich aber auch Teesorten wie Grüner Tee oder Mate Tee aufgrund ihrer wachmachenden Eigenschafen als Booster aus. Das im grünen Tee enthaltene EGCG (Epigallocatechingallat) regt die Thermogenese im Körper an und fördert damit die Fettverbrennung.

Mate Tee weist sogar einen fast doppelt so hohen Koffeingehalt wie Kaffee auf, ist aber vor allem für magenempfindliche Menschen besser verträglich. Dies hängt damit zusammen, dass das im Mate Tee enthaltene Koffein in gebundener Form vorliegt, somit langsamer verstoffwechselt wird und damit verträglicher ist. Weiterhin sind in Mate Tee große Mengen an Magnesium, Kalium, Eisen und Calcium enthalten – ein echtes Energiebündel!

Kleiner Tipp:
Wenn dir die beiden Teesorten nicht schmecken, dann kannst du Matepulver kaufen und es dir in dein morgendliches Müsli, in den Smoothie oder in ein Glas Orangensaft einrühren.


Fatburner_Koffein

 

3. Vitamin C (Zitrusfrüchte, Beeren, Paprika, Kohl)

Vitamin C ist bekannt als der Schützer unseren Immunsystems. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen, Mandarinen, Physalis, Grapefruit, aber auch Kiwis, Beeren, Paprika und verschiedene Kohlsorten sind reich an Vitamin C.
Aber das Vitamin kann auch noch mehr! Im Verbund mit Niacin und Vitamin B6 steuert es die Produktion von L-Carnitin in unserem Körper und fördert somit die Fettverbrennung. Die Aminosäure L-Carnitin transportiert nämlich langkettige Fettsäuren in das Innere der Mitochondrien, welche wiederum Energie erzeugen.


4. Proteine (Fleisch, Fisch, Meerestiere, Eier, Sojaprodukte, Seitan)

Dass Proteine vor allem während einer Reduktionsdiät wichtig sind, um möglichst viel Muskelmasse zu erhalten, ist den meisten von uns bekannt. Wusstest du aber, dass der Verzehr von Fleisch, Fisch, Eiern, Sojaprodukten oder Seitan unseren Stoffwechsel regelrecht anheizen kann? Man spricht in diesem Zusammenhang von dem sogenannten TEF (Thermic Effect of Food), also dem thermischen Effekt der zugeführten Nahrung auf unseren Stoffwechsel. Unter dem TEF versteht man also die zusätzliche Energie, die unser Organismus aufbringen muss, um die Inhaltsstoffe einer Mahlzeit zu verwerten. Für die Verdauung von Proteinen wird besonders viel Energie benötigt. Im Klartext: Durch die Zuführung von eiweißreicher Nahrung können wir unseren Stoffwechsel um 15 bis 30 Prozent ankurbeln.
Aber Vorsicht! Ihr solltet euch nun nicht ausschließlich von eiweißreichen Lebensmitteln ernähren, denn eine zu hohe Eiweißzufuhr belastet unsere Nieren. Empfohlen werden durchschnittlich etwa 1,2 – 1,5 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Bei Leistungssportlern kann der Bedarf auch bei 2 g oder höher liegen.


5. Pektine (Äpfel, Birnen, Beeren)

Das in Äpfeln, Birnen und Beeren enthaltende Pektin sowie die Quellstoffe sorgen für ein längeres Sättigungsgefühl und unterstützen somit indirekt beim Abnehmen. Hinzu kommt, dass diese Obstsorten recht kalorienarm sind und z.B. die Schale von Birnen sogar Cholesterin und kleine Fettmengen im Körper binden kann.


Fatburner_Pektine

 

6. MCT-Fette (Kokosnussöl)

Die in Kokosnussöl enthaltenen MCT-Fette (Medium Chain Triglycerides = mittelkettige Fettsäuren) können dabei helfen, den Stoffwechsel anzukurbeln. Warum? Weil unser Körper genau diese Fettsäuren direkt in Energie umwandeln kann. Verwenden wir Kokosöl zum Kochen und Braten, dann wird laut mehrerer Aussagen unser Grundumsatz um bis zu 12 Prozent erhöht. Demnach kann es für unseren Stoffwechsel vorteilhaft sein, wenn wir Kokosöl immer wieder in unseren Speiseplan mit einbinden, z.B. im Salatdressing, im Smoothie, zum Kochen und zum Backen.
Aber Vorsicht: Kokosnussöl enthält auch einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, welche wiederum Fettstoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen können. Aus diesem Grund sollten nicht allzu hohe Mengen des Öls verwendet werden.


7. Beta-Ecdysteron (Quinoa)

Beta-Ecdysteron ist ein leichtes Steroid, welche die Proteinsynthese fördert und somit dafür sorgt, dass unser Körper mehr Muskeln aufbaut. Und je höher der Muskelanteil, umso höher ist letztendlich die Fettverbrennung.
Das Steroid ist in Quinoa enthalten. Das Gute: Quinoa ist reich an pflanzlichem Eiweiß und mehreren Mineralstoffen wie z.B. Eisen, Calcium, Mangan und Kupfer. Es lohnt sich also auch als Mischköstler, das sogenannte Pseudo-Getreide immer wieder mal mit in den Speiseplan aufzunehmen.


8. Bromelain (Ananas)

Das in der Ananas enthaltene Enzym Bromelain unterstützt nicht nur den Eiweißstoffwechsel, sondern es wirkt in hoher Konzentration aufgenommen auch entwässernd. Die Ananas-Enzyme spalten und hemmen damit das Gewebehormon Bradykinin, was dazu führt, dass die Kapillaren undurchlässiger werden und sich im Gewebe weniger Wassereinlagerungen bilden.
Außerdem ist Ananas reich an Kalium, welches ebenfalls entschlackend wirkt, da es die Nieren anregt und damit Giftstoffe schneller aus dem Körper geschwemmt werden können.

Tipp:
Esse nur frische Ananas und keine Konserven, denn diese sind meist mit sehr viel Zucker angereichert.


9. Bitterstoffe (Grapefruit, Zitronen, Chicorée)

Die in Grapefruit und Zitronen enthaltenen Bitterstoffe zügeln den Appetit, verbessern die Durchblutung und kurbeln die Verdauung an.
Der in Chicorée enthaltene Bitterstoff Intybin wirkt sich bereits im Magen auf unsere Verdauung aus: Er regt nämlich die Säureproduktion sowie die Herstellung von Gallensekret an. Das wirkt sich besonders positiv auf die Verdauung von Fetten aus.
Immer wieder mal eine Grapefruit essen, Zitronenwasser trinken oder den Salatteller mit frischem Chicorée aufpeppen kann sich also positiv auf unsere Fettverbrennung auswirken.


Fatburner_Bitterstoffe

 

10. Zimt

Den meisten Diabetikern Typ 2 sind die positiven Eigenschaften von Zimt auf den Blutzuckerspiegel bereits bekannt. Wer regelmäßig Zimt mit in seinen Speiseplan integriert, unterstützt die Fettverbrennung, da sich Zimt regulierend auf unseren Blutzuckerspiegel und damit auch auf die Blutfettwerte auswirkt.
Zimt passt z.B. hervorragend als würzige Ergänzung im Cappuccino oder in der Latte Macchiato, im Müsli, im Smoothie oder Shake, im Obstsalat oder über einem Obstkuchen.

 

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